Milos/Kimolos

Überblick:
Milos/Kimolos

Der charakteristisch Grundriss von Milos mit der tief eingeschnittenen, fast kreisrunden Bucht, ist schon bei der Einfahrt mit dem Schiff ein un-vergessliches Erlebnis. Die Insel ist wie Santorini vulkanischen Ursprungs und lebt darum auch heute noch vorwiegend vom Mineralienabbau. Die eher flache Insel bezaubert aber durch die Vielfalt von Gesteinen, Farben und Formen, sowie den antiken Ausgrabungen und Funden, wie beispielsweise die bekannte Venus von Milo, welche heute im Louvre in Paris steht. Der Westen der Insel ist schlecht zugänglich, schwach besiedelt und geprägt vom höchsten Berg dem Profitis Ilias mit 750m. Im Osten befinden sich vor allem die Abbaugebiete von Mineralien. Im Süden findet man feinsandige Strände. Für den Wanderer eignet sich vor allem die Gegend zwischen Adamas, der Plaka und Apollonia.

Attraktive Wanderungen:
Milos

Küstenformation bei Papafrangas

Auch in Milos haben wir uns von den Wandervorschlägen von Dieter Graf inspirieren lassen. Insbesondere die Route 41 - Traumküste von Fylakopi der Nordküste entlang nach Adamas ist uns unvergesslich in Erinnerung geblieben. Allerdings haben wir die Strecke auf zwei Tage verteilt, damit wir die bizzarren Küstenformationen voll geniessen konnten. Aber auch die Tour 43 - Eine lange Geschichte" ist sehr abwechslungsreich und führt über ein Obsidianfeld in das typische Fischerdorf Klima und dann in die Gegend von Trypiti, wo die wesentlichen historischen Funde zu besichtigen sind, wie die Katakomben, die antike Stadt Alt Melos oder das römische Theater. Ein Hinweis zum Schluss: der beschriebene Weg nach Klima ist wirklich stark verwachsen und hat uns einiges abverlangt! Eine Alternative ist auch beschrieben.

Milos

Amphitheater unterhalb der Plaka

Zwei weitere Wanderungen haben wir auf eigene Faust realisiert: Von Adamas über Trypiti, dem kleinen Profitis Ilias, nach Plaka. Der Abstieg in die Bucht von Plathiena für ein erfrischendes Bad lohnt sich alleweil, obwohl der schweisstreibende Rückweg nach Plaka und der Aufstieg zum Kastro in der Hitze anstrengend aber lohnend war. Auch bei dieser Tour ist es möglich die Antiken Stätten von Alt Melos zu besuchen. Eine weitere  Wanderung gibt einen wundervollen Ueberblick über die Nachbarinsel Kimolos. Dazu muss man mit dem Bus nach Apollonia und von dort mit der Fähre übersetzen. Vom Hafen Psathi führt der Weg in den Hauptort Kimolos Chora und von dort in die Berge. Ziel ist Paleokastro ein byzantinischer Ort von dem aber wenig zu sehen ist. Hingegen ist die Aussicht einmalig!

Karten: Milos-Kimolos 1:50000: Road (110), Terrain (306), Orama (311).

Weitere Informationen: Wanderliteratur, Wanderkarten

Bildergalerie:

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